Die Entscheidung.

…fiel zögerlich. Mit jedem Stück Information über sich selbst, welches man in die Welt der sozialen Medien hinaus lässt, macht man sich angreifbar und verletzlich. Nicht Jedem sagt die eigene Art und Weise zu. Nicht Jedem gefällt das, was man tut und präsentiert. Instagram, Snapchat, Facebook. Freundeslisten und gleichzeitig so viele fremde Gesichter, die sich nur auf Grundlage des Inhaltes deines Profils Urteile über deine Person bilden. Und dennoch ist der Reiz enorm. Menschen teilhaben lassen. Zeigen was man kann. Schau her, diesen schönen Moment erlebe ich gerade. Am Tag teilhaben lassen. Über positives Feedback freuen. Jeder Like ist ein kleiner Klopfer auf die Schulter – das hast du gut gemacht. Und gleichzeitig ist es eine Gratwanderung. Ein Balanceakt, der dich schnell zum Fallen bringen kann, wenn deine Kraft nicht ausreicht, dich trotz Kritik Aufrecht zu halten.

Für lange Zeit habe ich in mich hinein gehört und analysiert. Daraus schloss ich für mich, diesen Balanceakt stehen zu können. Ich bin bereit Dingen, die mich beschäftigen, eine Plattform zu geben.

Und so fiel die Entscheidung für dieses Projekt. Für diesen Blog. Und ihr da draußen müsst für euch entscheiden, ob es interessant erscheint oder ihr die Seite wieder schließt.

Dieser Blog bin ich. Genau so. Nicht anders. Es darf euch gern gefallen, und es darf euch aber genauso gern nicht zusagen. Entscheidet für euch.

Eure Laura.

3 Gedanken zu „Die Entscheidung.&8220;

  1. Ich lese die Zeilen und höre eigentlich zu, wie Du mir Deine Geschichte erzählst, dabei kullert ein Tränchen, weil ich Deine Offenheit so sehr bewundere.

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